Ahoi Biologentasche!

Die letzten 2 Jahre war meine Auf-der-Arbeit-Tasche ein Tagungsjutebeutel mit langem Träger. Aber… ich wollte eine neue Tasche. Eine, die ein bißchen mehr kann als 2 zusammengenähte Quadrate sein. Und eine Biologentasche noch dazu. Also ging es mit grober Designvorstellung in den Stoffladen.

Easybag

Lange habe ich Stoffe hin und her geschoben, irgendwas biologisches sollte es sein. Letztendlich landete ich bei diesem Walstoff (auch wenn ich kein Meeresbiologe bin). Zu Hause habe ich dann noch das Internet gewälzt und festgestellt, dass Schnabelinas Easybag so ziemlich meiner Vorstellung entspricht, wie meine Tasche aussehen sollte. Super, so hatte ich weniger Denkarbeit zu leisten 🙂

Easybag

Zum Glück habe ich mir vor dem Nähen doch noch einmal verbildlicht, welche Maße die Tasche hat. Und siehe da, ich dachte erst „ich will eine große Tasche“, aber mir reichte die kleine Variante völlig aus. Nur die Höhe habe ich um ca. 5 cm verlängert.

Easybag

Genäht habe ich die Tasche mit Kellerfalte und Reißverschluß.Und zusätzlich einer Paspel zwischen Passe und Beutelteil. Den Stoff für die Passe finde ich übrigens total passend für die Wale, haben sie so doch noch ein paar Meereswellen…

Easybag

Und dann kamen natürlich noch ein paar Veränderungen: Ein Karabiner, eine kleine Reißverschlußtasche und noch ein weiteres Innenfach mussten einfach sein.

Easybag

Eine Innentasche ist in der Anleitung (übrigens kostenlos!) zwar auch enthalten, allerdings wird sie direkt an den Futterstoff genäht. Wegen der Kellerfalte und weil ich meine kleine Reißverschlußtasche oben haben wollte, habe ich eine komplette Extratasche genäht und den oberen Rand beim Annähen der Passe an den Taschenbeutel mitgefasst.

Easybag

Und Innenfächer mussten auch noch sein.

Easybag

Dazu habe ich einfach einen weiteren (ca halben) Taschenbeutel zugeschnitten, den Rand oben umgenäht und in der Mitte abgenäht um 2 Innenfächer zu erhalten.

Easybag

Und was soll ich sagen? Ich bin hellauf begeistert von meiner neuen „Arbeitstasche“. Muster, Farben, Form der Tasche… Einfach super. Mit dem Reißverschluß ist der Inhalt sicher verstaut und durch das zusätzliche Innenleben auch annähernd sortiert.

Danke, Roswitha, für den tollen Schnitt und die super Anleitung (Easybag)!

 

Verlinkt: rums, TT-Taschen und Täschchen, maritimes & meer

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Igeltasche

Es war einmal… eine Zeit, da gab es noch keine beschichteten Baumwollstoffe zu kaufen (oder ich hatte davon noch nichts gehört). Trotzdem wollte ich eine wasserfeste, stabile Tasche haben. Also ab in die Ecke mit den Wachstischdecken und nach was Brauchbarem geschaut. Hängen geblieben bin ich schließlich bei grünem Wachstuch mit Blättern drauf. Das passte auch wunderbar zu meiner Idee, einen Igel auf die Tasche zu applizieren.

Igeltasche

Den Deckelrand habe ich mit einem Tierspuren-Webband versehen, die sonstigen Kanten sind mit einfarbigem Webband versäubert. Bei Gurt und Innentasche habe ich es mir ganz einfach gemacht (deshalb stelle ich es heir auch nicht vor): ich habe eine kaputte Umhängetasche auseinandergenommen und das Innenleben für die Igeltasche verwendet.

Igeltasche

Zum Verschließen habe ich Klettband genommen, allerdings war ich faul und habe eines mit Klebeseite benutzt. Inzwischen hat die Tasche aber bereits mindestens einen heißen Sommer erlebt und der Kleber sich aufgelöst – das mache ich nicht noch einmal.

Wachstuch zu nähen finde ich übrigens absolut fürchterlich. Zum einen darf man sich nicht vernähen, denn dann hat das Wachstuch ja Löcher. Zum anderen ist es natürlich sehr steif und lässt sich nicht so leicht wenden wie normale Stoffe. Meine bisherige Erfahrung mit selbst laminiertem Stoff ist aber auch nicht unbedingt so, dass ich das nochmal machen möchte. Als nächstes muss ich wohl laminierten Stoff kaufen und das noch ausprobieren.

Verlinkt: rums, crealopee, TT – Taschen und Täschchen

Aller Anfang ist schwer…

Tja, wie startet man einen Blog?

Ich zeige euch einfach erstmal etwas älteres, nämlich einen Teil der Umhängetaschen, die in den letzten… puh, fast 15 Jahren! entstanden sind. So mehr oder weniger meine ersten Taschen also.

Tasche

Kleine, einfache Umhängetasche aus Cord

Diese Tasche ist schon uralt und aus Cord-Resten entstanden. Sie ist ungefüttert und innen sieht man deshalb alle Nähte, also nicht ganz so schön. Trotzdem erfüllt sie ihren Zweck als kleine Tasche, wenn man mal nur Taschentücher, Handy und Portemonnaie braucht.

Aus Faulheit bzw Nicht-Vorhandensein von Verstellschnallen habe ich mir damals mit Sicherheitsnadeln ausgeholfen. Kleine Details sind der angenähte Schafsknopf und das aufgestickte Schaf.

Tasche

Tasche aus Cord in blau und weiß

Diese Cordtasche ist eine ganze Nummer größer, es sollte auch ein Din-A4-Block oder eine Wasserflasche reinpassen. Die beiden Cordstoffe waren Überbleibsel von 2 Röcken, bei denen ich mich nicht für eine Farbe entscheiden konnte und deshalb einen blauen und einen weißen genäht habe. Dazu passend entstand dann noch die Tasche. Sie hat zusätzlich ein Innenfach und eine Schlaufe mit Karabiner, damit ich nicht immer meinen Schlüssel suchen muß.

Wendetasche

Wendetasche mit Reißverschlußfach

Diese Wendetasche ist meine erste Wendetasche (hätte ich damals im Internet nach Tipps gesucht, wie man sowas am besten näht, wären mir vermutlich einige Flüche erspart geblieben!). Als die Tasche fertig war, habe ich mir geschworen, nie wieder eine Wendetasche zu nähen – gehalten hat es nicht.

Der blaue Stoff ist der Rest von einem Rock (ihr seht, Taschen sind bei mir gerne Resteverwertung). Die karierte Seite hat ein Reißverschlußfach. Diese Tasche hat ausnahmsweise keine verstellbaren Träger, was ich eigentlich nicht so gerne mache. Es erschien mir damals aber passender, darauf zu verzichten.

Mit dieser kleinen Taschenauswahl beende ich dann meinen ersten Eintrag. Aber es wird bestimmt noch weitere Tascheneinträge in nächster Zeit geben, genug Material habe ich ja 😀