Wäsche auf Reisen

Manchmal ist es einfach praktisch, frische Wäsche und Dreckwäsche trennen zu können. Zum Beispiel, wenn eine Reise mehrere Stationen umfasst. Oder überhaupt seine Wäsche so zu verpacken, dass auf einer längeren Zugfahrt beim Kramen nach der Reiselektüre gleich noch Socken und Unterhosen auf Nachbars Schoß purzeln. Also habe ich ein Wäschestück, von dem ich mich einfach nicht trennen kann, zu einem Wäschebeutel umfunktioniert.

Wäschebeutel

Warum ich mich von diesem alten T-Shirt nicht trennen kann: es zeigt mich am Morgen vor dem ersten Kaffee 😀

Wäschebeutel

Allerdings ist das Shirt sehr in die Jahre gekommen und mit jeder Wäsche hat der Druck mehr gelitten. So hat es jetzt ein zweites Leben bekommen.

Wäschebeutel

Genäht ist so ein Beutel ja schnell, eigentlich ist es auch nichts anderes, als ein Turnbeutel. Zuschneiden, an 3 Kanten zusammennähen, oben ein Tunnelzug rein, fertig. Und auch schon erfolgreich bereist 🙂

Verlinkt: crealopee

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Upcycling Einkaufsbeutel

T-Shirt passt nicht mehr, kann aber definitiv nicht weggegeben werden? Das schreit nach Upcycling! Zum Beispiel zu einem Einkaufsbeutel.

Einkaufsbeutel

Bei meinem Festival-Shirt war das allerdings gar nicht so leicht, weil ich oben nicht einfach den Ausschnitt abschneiden konnte – das hätte die Rückseite zerstört. Also habe ich den Rand mit Reststoff von meinem Karorock eingefasst.

Verlinkt bei: TT – Taschen und Täschchen, 12 Monate 12 Taschen Oktober

Mehr Streifen braucht die Welt

Seit Jahren habe ich mich endlich mal wieder ans Nähen von Jersey getraut. Ist ja auch schon über 15 Jahre her, dass ich mir dabei durch den Finger genäht habe (das war zwar weniger schmerzhaft, als man es sich vorstellt, aber noch eine stundenlange Suche nach Metallsplittern im Finger brauche ich nicht!). Jetzt also ein zweiter Versuch.

T-Shirt gestreift

Wieso das ganze, wenn ich solche Angst vorm Jerseynähen hatte? Weil T-Shirts irgendwie immer zu kurz sind. Ein T-Shirt muß so lang sein, dass ich mich strecken kann, ohne dass der Bauch rausschaut. Das hört sich völlig trivial an, scheint für die Modewelt allerdings irgendwie zu viel verlangt zu sein.

T-Shirt gestreift

Und dann liefen mir auch noch diese schönen Streifen über den Weg. Also habe ich kurz gerechnet und dann zugeschlagen. Den Schnitt habe ich von einem gut passenden Shirt übernommen und nach unten noch ein kleines Stück verlängert. Genäht war es dann schnell, T-Shirts sind ja wirklich eine simple Sache.

T-Shirt gestreift

Um die Dehnbarkeit des Stoffes zu erhalten, habe ich einen Zickzackstich verwendet. Ich war zwar erst skeptisch, aber das ging tatsächlich sehr gut. Den Ausschnitt habe ich mit dem gleichen Jersey eingefasst.

T-Shirt gestreift

Die Ärmel hab ich auch gut hinbekommen. Beim nächsten Shirt werden sie aber wohl ein bißchen länger. Jawohl, es wird ein nächstes geben. In Berlin sind mir erneut Streifen begegnet… und ich habe ein paar gekaufte Shirts, die scheinbar auch gerade an Länge verlieren und stattdessen an Breite gewinnen (obwohl sie gute Qualität haben, aber dafür trage ich sie halt auch oft…).

Und heute bin ich für meine Verhältnisse ja schon früh dran für RUMS 25/15