Eine kleine Hutparade

Meine zwei heimlichen Liebschaften: Taschen und Hüte. Ohne Hut verlasse ich normalerweise nicht das Haus (im Winter dann eine Mütze).

Hut

Mein erster selbstgenähter Hut

Meine bisherigen Hüte sind alle nach dem gleichen Schnitt entstanden. Das mag langweilig klingen, aber er gefiel mir. Ein roter Hut aus Fleece machte den Anfang.

Hut

Da ich keine Vliseline eingebügelt habe, ist der Hut ziemlich weich. Er lässt sich dadurch aber auch gut im Gepäck transportieren, ohne Schaden zu nehmen und ist ein perfekter Reisehut für Frühling oder Herbst (im Sommer ist er durch den Fleecestoff zu warm).

Hut

Hut Nummer 2 und 3 – zum Wenden

Nummer 2 und 3 folgten einige Zeit später und können beide auch gewendet werden. Das geht mit dem roten Hut zwar auch, sieht allerdings nicht ganz so schön aus (der Innenstoff wirft Falten).

Hut

Mein schwarzer Hut hat ein schwarz-weiß kariertes Innenfutter und ein schwarzes Satinband überdeckt die Innennaht. Beide Stoffe sind eigentlich Reste, der schwarze Stoff von einem Mantel und der Karierte ist ein Restposten, den ich nie seiner damals angedachten Bestimmung zugeführt habe. Aber als Hut macht er sich gut. Da der Karostoff ein festerer Stoff ist, konnte ich mir hier die Vliseline sparen.

Hut

Hut Nummer 3 kommt in grün daher, außen Cord (Reste von einer Tasche) und innen geblümt (Reste von einem Rock). Diesmal habe ich tatsächlich Vliseline eingebügelt, um dem Hut eine schöne Form zu geben.

Der Blogpost klingt jetzt ein bißchen nach Resterampe, aber so habe ich immer einen passenden Hut zu jeder Gelegenheit. Der Stoffverbrauch hält sich ja sehr in Grenzen und so viel bleibt meist tatsächlich noch übrig.

Und dann noch schnell zu RUMS

Schnitt: Burda 10/93 (!)