Zebrastreifen

Es ist inzwischen fast 15 Jahre her, dass ich jemandem begeistert beim Socken stricken zuschauen konnte. Hatte ich damals doch geradeso mühevoll das 2-Jahres-Projekt „Schal stricken“ abgeschlossen, konnte ich der Behauptung, dass Socken stricken gar nicht so kompliziert ist, wie es ausschaut, irgendwie nicht so recht glauben. Dennoch, irgendwann packte es mich und ich startete meinen ersten Sockenstrickversuch. Im Wollladen kaufte ich mir dazu ein Regia Magazin (Nr. 43), in dem es neben verschiedenen Sockenmodellen auch eine prinzipielle Anleitung für simple Socken gibt. Das Heft ist völlig ausreichend, eine andere Anleitung habe ich nie gebraucht. Und so entstanden nach Sockenpaar Nr. 1 (das ich an anderer Stelle einmal präsentieren werde) noch viele weitere Paare, unter anderem diese schwarz-weißen Zebrastreifensocken.

Zebrasocken

Inzwischen habe ich bestimmt 8 Paar gestrickt (limitiert durch die Menge an Wollsocken, die ich benötige, und nicht durch die Zeit). Da ich Wollsocken aber immer nur als Übersocken anziehe, benötige ich aber einfach nicht so viele.

Zebrasocken

Passend zu den Socken gibt es noch Armstulpen (das war sogar die Hauptidee, dass ich gestreifte Armstulpen wollte).

Streifenstulpen

Die Stulpen sind ganz einfach gehalten und haben für den Daumen nur ein Loch.

Streifenstulpen

Da ich die etwas kratzige Sockenwolle nicht an den Armen tragen kann, habe ich die Stulpen gefüttert. Dazu habe ich einfach Stulpen aus Futterstoff genäht und eingenäht (nicht komplett, sondern nur stellenweise, damit sich alles nach Bedarf dehnen kann).

Streifenstulpen

Bei den Stulpen hat sich leider ein kleiner Schönheitsfehler eingeschlichen, denn man sieht den im Hintergrund mitgeführten Faden. Bei den Socken habe ich den zweiten Faden stattdessen komplett im Hintergrund geführt und erst wieder zum Farbwechsel dazu genommen. Meine ursprüngliche Sorge, dass der mitgeführte Faden stört und man sich verheddert, traf nicht zu. Das sollte bei den Füßen sowieso kein Problem sein, aber auch bei den Stulpen hätte es wohl nicht gestört. Beim Stricken wusste ich nur noch nicht, dass ich sie später füttern muss…

Jetzt fehlen nur noch gestreifte Strumpfhosen, aber die werde ich ganz bestimmt nicht selbst stricken!

Verlinkt: Meertje: Link your stuff, HäkelLine, Stricklust

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Wem gehört die Marmelade?

… die da im Kühlschrank rumschimmelt? Solche oder ähnliche Fragen kommen auf Arbeit durchaus vor. Gemeinsamer Kühlschrank für viele Menschen halt (Meine Marmelade schimmelt natürlich nicht!). Bisher habe ich immer Post-its auf meine Marmelade geklebt (und fürs nächste und übernächste Glas nochmal verwendet, bis die Klebekraft nachgibt). Aber das muss doch auch anders gehen, dachte ich mir.

Namensmagnet

Und klebte einen Magnet an einen kleinen Deko-Holzigel, den ich noch rumliegen hatte. Namenskürzel aufgeschrieben, fertig.

Namensmagnet

Die Sache hält wunderbar (natürlich muss der Deckel aus Metall sein und nicht aus Plastik, aber wer hat schon Plastik-Marmeladenglasdeckel) und ist natürlich ewig wiederverwendbar.

Apfel-Quitten-Gelee

Die Marmelade, die heir probestehen darf, ist übrigens mein erster Apfel-Quitten-Gelee. Äpfel gab es dieses Jahr ja zuhauf und ich kam mit dem verwerten kaum hinterher (ich hätte natürlich auch gar nicht erst so viele aufsammeln müssen, aber bei vereinsamten Obstbäumen kann ich einfach nicht widerstehen…).

Apfel-Quitten-Gelee

Die Äpfel sind also allesamt Streuobst von alten Straßenbäumen, für die sich niemand mehr interessiert, und die Quitten gab es auf dem Markt.

Was vom Herbst übrig blieb…

Eigentlich sollte so langsam der Winter Einzug halten. Statt zu schneien, regnet es heute aber wieder. Puh. Wenigstens kann ich mich noch an meiner bunten Herbstdeko erfreuen, die ich euch heute endlich vorstellen möchte.

Bunte Eicheln

Die bunt bemalten Eicheln habe ich bei Nur noch im Blog entdeckt, als sie Herbstdeko-Ideen vorgestellt hat. Also habe ich mich mal schnell auf den von Ronja verlinkten Artikel von Beth geklickt und beschlossen, auf Eicheljagd zu gehen.

Eicheln

Eicheljagd… dieser Sommer mit seiner langen Trockenheit hat es nicht gut mit mir gemeint. Die Jagd hat etwas länger gedauert. Und manche Eicheln wollten wohl nicht so recht wachsen. Aber ich habe eine schöne Mischung zusammen bekommen.

Bunte Eicheln

Nach einer Wärmekur im Backofen ging es ans Bepinseln. Allerdings habe ich nicht so schöne Acrylfarben und musste auf andere Farben ausweichen. Deshalb sind die Eicheln auch nicht ganz so toll geworden wie bei Beth 😦 Und meine Malkünste und Geduld lassen wohl auch etwas zu wünschen übrig…

Bunte Eicheln

Die Farbe ist an einigen Stellen schnell wieder abgeplatzt. Aber im Dekoglas fällt das zum Glück nicht so auf. Einige naturbelassene Eicheln habe ich auch noch untergemischt.

Bunte Eicheln

Obwohl es schöner hätte werden können, bin ich mit dem Ergebnis doch zufrieden. Und freue mich schon, mich von meinen bunten Eicheln durch den Winter begleiten zu lassen 🙂