Wollrestesammlung ade

Durch meine Socken-, Mützen-, Schal- und Handschuhstrickerei haben sich einige Wollreste angesammelt. Nicht genug, um daraus ein neues Projekt zu starten und meist auch noch in verschiedenen Nadelstärken. Zum Wegschmeißen aber trotzdem zu schade. Also habe ich eine kleine Schafherde gehäkelt und zum Mobile verarbeitet. Eine kunterbunte Herde ist es geworden.

Schafsmobile

Dieses bunte Schaf mit den zweifarbigen Ohren mag meine ersten Socken besonders gern 🙂

Schafsmobile

Dieser Kandidat geht mit einer Mütze im Partnerlook.

Schafsmobile

Und dieses Schäfchen mit Beinstulpen.

Schafsmobile

Eine Gemeinsamkeit hält die Herde dabei eisern zusammen: Ohren, Beine oder Kopf entstammen meist den Resten meiner Streifensocken und -stulpen bzw. fingerlosen Handschuhe.

Schafsmobile

Die Standfestigkeit ist nicht die beste, weil die Köpfe so schwer sind und die Beine nicht sonderlich tragfähig. Aber aufgehängt machen sie eine echt gute Figur.

Schafsmobile

Und wie ich beim Schreiben feststelle, habe ich einen Großteil meiner Strickprojekte noch nie vorgestellt. Das werde ich in der nächsten Zeit dann wohl mal ändern müssen…

Verlinkt: HäkelLine, crealopee, HAPPYrecycling

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Monster im Regal

Ich habe einige Gläser, die mir gut gefallen, die aber keinen Deckel habe. Lange überlegte ich, wie man einen Deckel basteln könnte. Dann stolperte ich über Annies Anleitung für die Glasmonster (Freebie). Perfekt!

Glasmonster

Farblich ist es ein Krümelmonster geworden. Vielleicht ist es also ganz gut, dass es nicht die Keksdose, sondern den Zitronenzucker bewacht 😀

Annies Anleitung war super einfach und auch für ungeübte Häkler zu verstehen. Vielen Dank dafür!

Verlinkt: HäkelLine, Häkelliebe

Zwiebelnetz

Endlich (!) liegen unsere Zwiebeln nicht mehr einfach so auf dem Schrank herum, sondern hängen schön luftig am Regal. Ich habe uns ein Zwiebelnetz gehäkelt. Und weil es in der Küche ja durchaus mal etwas fettiger zugeht und ab und zu doch eine Zwiebel zu gammeln anfängt, habe ich gleichzeitig auch den Stapel Plastiktüten reduziert (der erstaunlich groß ist, wenn man bedenkt, dass wir immer brav mit Beuteln einkaufen gehen, z.B. unserer riesigen Nilpferd-Einkaufstasche).

Zwiebelnetz

Gleichzeitig war es auch meine erste „Plastiktütenhäkelei“. 5 Tüten habe ich verbraucht. Das Netz ist stabil und reißfest, für diesen Zweck einfach perfekt.

Zwiebelnetz

Für das Netz habe ich mich an der Anleitung von Grimmskram orientiert, mit ein paar Änderungen (mein „Garn war wohl doch um einiges dicker ;)).

  • Ich habe das Netz kleiner gelassen
  • Um eine gute Eingriffsöffnung zu haben, habe ich nach einigen Runden nur noch mit der Hälfte der Maschen weitergehäkelt (in Bahnen). Dadurch wird die eine Seite des Netzes höher als die andere.
  • Als Rand habe ich feste Maschen gehäkelt und dabei etwa die Hälfte der Maschen abgenommen, sonst wäre das Netz zu groß gewesen
  • Anstatt Henkel habe ich eine dreisträngige Aufhängung angehäkelt. Dazu habe ich von meinem Startpunkt am Rand 60 Luftmaschen gehäkelt, eine Kettmasche zum Verbinden mit der anderen Seite, 30 feste Maschen zurück (bis zur Mitte der Luftmaschen), 30 Luftmaschen in die 3. Richtung, mit einer Kettmasche mit dem Netz verbunden, 30 feste Maschen zurück und noch die fehlenden 30 festen Maschen in die „Start“luftmaschen

Zwiebelnetz

Also ich bin überzeugt, eine super Zwiebelaufbewahrung. Vielleicht häkel ich noch ein Kartoffelnetz…

Das letzte Bild zeigt übrigens auch noch einmal schön mein kartoffelbedrucktes Gewürzregal.

Verlinkt: handmade on tuesday, creadienstag, upcycling, happy recycling

Ostergrüße aus dem Häkelland

Ich habe den Osterhasen auf frischer Tat ertappt!

Osterhase

Der gehäkelte Osterhase bewacht sein Eiernest

Gehäkelt habe ich das Tier nach Anleitung von Jana Ganseforth aus dem Buch Wollowbies: Freche Häkelminis, süße Botschaften. Schicke Knopfaugen hatte ich leider nicht zur Hand, also schnell welche aufgestickt. Zusätzlich habe ich ihm noch ein gestreiftes Osterei gehäkelt.

Osterhase

Rundumsicht – ein schöner Rücken kann auch entzücken.