Die praktischste Cordhose der Welt

Auch Samson-Hose genannt, weil mein Mann der Ansicht ist, wenn ich ihm mit dieser Hose entgegen komme, sehe ich aus wie Samson.

Cordhose

Ich bin ja ein großer Fan von weiten Hosenbeinen und kann mit Röhrenschnitten überhaupt nichts anfangen, deshalb finde ich diesen Schnitt ausgezeichnet. Einfach nur eine gerade verlaufende Hose.

Cordhose

Allerdings bringt die Hose ncoh ein paar Extras mit. Die Beine werden in 3 Teilen zugeschnitten und aneinander genäht und dabei auch ein paar Taschen eingesetzt. Am linken Bein ist das eine große, eingesetzte Reißverschlußtasche und eine kleine Extratasche ganz tief unten (die ist bei mir aber nur Zierde, denn was soll ich fast schon auf Knöcheltiefe mit einer Tasche?).

Cordhose

Die wichtigste Tasche ist aber am rechten Bein: eine wunderbar große, aufgesetzte Tasche. Hier kann man z.B. beim Wandern eine Karte oder GPS-Gerät reinstecken.

Cordhose

Genäht habe ich die Hose aus Cord. Und meine Gürteltasche 2.0 war bei der Wanderung, auf der die Bilder entstanden sind, natürlich auch mit dabei.

Schnitt: 102 aus Burda 01/2000

Verlinkt: rums, Cord, Cord, Cord

Pflastermäppchen

Passend zu greenfietsens August Taschen-Sew-Along Minitaschen habe ich mir ein Pflastermäppchen genäht. Da bisher immer Pflaster irgendwo in meiner Tasche rumflogen und wenn man sie dann braucht, dreckig waren oder nicht mehr klebten, ist das definitiv eine nützliche Sache.

Pflastermäppchen

Das Mäppchen habe ich aus einem Rest Cordstoff von meiner ersten Gürteltasche genäht. Auf komplizierte Verschlüsse habe ich verzichtet und einfach einen Stoffstreifen angenäht, unter den die Taschenklappe geschoben wird.

Pflastermäppchen

Innen gibt es zwei kleine Fächer für Pflaster und ein großes Hauptfach für Blasenpflaster.

Pflastermäppchen

Den ersten Reiseeinsatz hat das Mäppchen bereits gut überlebt und seine Nützlichkeit bewiesen. Ich wusste immer, wo meine Pflaster sind, und sie waren einwandfrei einsatzbereit.

Verlinkt: Taschen-Sew-Along August, Cord, Cord, Cord, Stoffresteparty, TT – Taschen und Täschchen

 

Gürteltasche 2.0

Für die Arbeit habe ich mir bereits vor einiger Zeit eine Gürteltasche genäht. So habe ich Schlüssel und Portemonnaie immer dabei und (meist) auch einen Zettel und Bleistift. Tasche Nr. 1 war allerdings noch etwas dilettantisch genäht (es waren ein paar Denkfehler dabei) und nachdem ich sie fast 2 Jahre jeden Tag am Gürtel hatte, musste ich sie schon flicken, da der Cord durchgewetzt war. Also Zeit für Gürteltasche 2.0.

Gürteltasche

Diesmal habe ich die Tasche ganz in schwarz gestaltet, das passt zu allem und sieht seriös genug aus für die Arbeit. Wieder ist es ein Cordstoff geworden, ich habe hier eine alte Hose verarbeitet.

Gürteltasche

Die Gürtelschlaufen habe ich diesmal ein bißchen anders gestaltet, hier lag bei der ersten Version auch der Denkfehler. Ansonsten habe ich Form und Gestaltung gelassen, Nr. 1 hat sich hier bewährt.

Gürteltasche

Ach nein, noch eine Sache habe ich verändert: die Art und Weise, wie ich den Reißverschluß eingenäht habe. Bei Nr. 1 habe ich mich noch abgemüht und den Reißverschluß direkt eingenäht (allerdings kriege ich das nie so richtig gut hin), diesmal habe ich die einfachere Variante gewählt und die Taschenvorderseite geteilt.

Gürteltasche

Auch 2.0 hat eine kleine, aufgesetzte Tasche. Diese wird mit einem Druckknopf verschlossen und beinhaltet (meist) einen Notizzettel und Bleistift.

Gürteltasche

Ein Futter habe ich mir gespart. Das könnte man sicherlich machen, aber da man die Innenseite der Tasche sowieso nicht sieht, der Cordstoff steif genug ist und ich faul bin, habe ich darauf verzichtet. Vielleicht dann bei 3.0 🙂

Diese Tasche ist auch mein Beitrag zu greenfietsens Taschen-Sew-Along 2016 für den Monat Mai. Das Thema ist „Unterwegs und auf Reisen“ und mit dieser Tasche bin ich jeden Tag unterwegs (und auf Reisen ist sie auch dabei und das Portemonnaie dadurch immer griffbereit).

Verlinkt: Upcycling Linkparty, TT – Taschen und Täschchen, Happy Recycling, Cord, Cord, Cord,

Meine kleine Gürteltasche

Auf der Arbeit renne ich ständig zwischen verschiedenen Fluren und Gebäuden hin und her. Also brauchte ich eine kleine Gürteltasche, in die mein Portemonnaie und vielleicht noch ein Schlüssel passt.

Gürteltasche

Die Haupttasche ist aus Cordstoff. Die kleine aufgesetzte Außentasche aus einem dünnen Karostoff. Beides hatte ich ursprünglich gekauft, weil es mir gut gefiel und ich eine kleine Umhängetasche machen wollte. Aber eigentlich habe ich davon ja schon so viele (eine kleine Auswahl)

Gürteltasche

Die Tasche trägt sich wunderbar. Und der aufmerksame Leser hat sie auch bereits in meinem Beitrag zur langen schwarzen Sommerhose entdeckt.

Und damit bin ich auch mal wieder bei RUMS dabei.

Aller Anfang ist schwer…

Tja, wie startet man einen Blog?

Ich zeige euch einfach erstmal etwas älteres, nämlich einen Teil der Umhängetaschen, die in den letzten… puh, fast 15 Jahren! entstanden sind. So mehr oder weniger meine ersten Taschen also.

Tasche

Kleine, einfache Umhängetasche aus Cord

Diese Tasche ist schon uralt und aus Cord-Resten entstanden. Sie ist ungefüttert und innen sieht man deshalb alle Nähte, also nicht ganz so schön. Trotzdem erfüllt sie ihren Zweck als kleine Tasche, wenn man mal nur Taschentücher, Handy und Portemonnaie braucht.

Aus Faulheit bzw Nicht-Vorhandensein von Verstellschnallen habe ich mir damals mit Sicherheitsnadeln ausgeholfen. Kleine Details sind der angenähte Schafsknopf und das aufgestickte Schaf.

Tasche

Tasche aus Cord in blau und weiß

Diese Cordtasche ist eine ganze Nummer größer, es sollte auch ein Din-A4-Block oder eine Wasserflasche reinpassen. Die beiden Cordstoffe waren Überbleibsel von 2 Röcken, bei denen ich mich nicht für eine Farbe entscheiden konnte und deshalb einen blauen und einen weißen genäht habe. Dazu passend entstand dann noch die Tasche. Sie hat zusätzlich ein Innenfach und eine Schlaufe mit Karabiner, damit ich nicht immer meinen Schlüssel suchen muß.

Wendetasche

Wendetasche mit Reißverschlußfach

Diese Wendetasche ist meine erste Wendetasche (hätte ich damals im Internet nach Tipps gesucht, wie man sowas am besten näht, wären mir vermutlich einige Flüche erspart geblieben!). Als die Tasche fertig war, habe ich mir geschworen, nie wieder eine Wendetasche zu nähen – gehalten hat es nicht.

Der blaue Stoff ist der Rest von einem Rock (ihr seht, Taschen sind bei mir gerne Resteverwertung). Die karierte Seite hat ein Reißverschlußfach. Diese Tasche hat ausnahmsweise keine verstellbaren Träger, was ich eigentlich nicht so gerne mache. Es erschien mir damals aber passender, darauf zu verzichten.

Mit dieser kleinen Taschenauswahl beende ich dann meinen ersten Eintrag. Aber es wird bestimmt noch weitere Tascheneinträge in nächster Zeit geben, genug Material habe ich ja 😀