Oh Tannenbaum…

… oh Tannenbaum. Tja, bis heute gingen wir davon aus, dass es bei uns keinen Weihnachtsbaum geben wird. Also jedenfalls mein Mann. Letztes Jahr habe ich versucht, einen kleinen Weihnachtsbaum zu finden, den man noch in einer Vase unterkriegt – ziemlich vergeblich. Dieses Jahr habe ich es erst gar nicht versucht. Aber gestern habe ich es noch in den Stoffladen geschafft und grünen Stoff gekauft, abends noch gewaschen und zum Glück war er auch sehr schnell trocken. Heute Vormittag habe ich dann schnell genäht. Et voilà – hier ist er, unser wiederverwendbarer Weihnachtsbaum:

Weihnachtsbaum

Die Weihnachtskugeln sind ein wildes Sammelsurium. Die bunten sind uns als Deko an Geschenken über die Jahre zugewandert, die silbernen haben einst meinen Großeltern gehört. Der Baum ist nur 70 cm hoch, die Kugeln sind also alle relativ klein, aber für uns völlig ausreichend.

Weihnachtsbaum

Die Befestigung für die Kugeln sind übrigens Haken von BH-Verschlüssen. Davon habe ich eine riesen Box voll (auch von Oma), brauche die aber sehr selten. Hierfür passen sie aber super, denn die eigentlichen Aufhänger für die Kugeln sind für solch einen Baum natürlich viel zu groß.

Mal sehen, ob der Baum genau so nächstes Jahr wieder zum Einsatz kommt. Oder ob ich ihn noch etwas umnähe. Ich habe da jedenfalls so eine Idee… aber die wäre zu aufwendig gewesen für 1 Stunde Nähzeit am Vormittag.

Verlinkt: Weekend Wonderland, Nähzeit am Wochenende, crealopee, Weihnachtslinkparty „Sternenzauber“, Weihnachtszauber 2016, Weihnachtsfreuden 2016

Advertisements

In der Weihnachtsbäckerei

Und was macht ihr so an den freien Tagen? Ich habe viel Zeit in der Küche verbracht.

Zucker und Mehl

Vor Weihnachten habe ich einfach keine Zeit dazu gefunden. erst am 23. stellte ich mich also in die Küche um noch ein paar Weihnachtsplätzchen zu backen.

Weihnachtsplätzchen

Nächste Baustelle: Brot. Vor kurzem habe ich einen Kurs im Sauerteigbrotbacken gemacht und seitdem steht „Ernie“ bei uns im Kühlschrank. Das zweite Brot habe ich bereits mit „Ernie“ gebacken.

Sonnenblumenkernbrot

Nach dem Gehen lassen sieht es schon ganz gut aus. Aber nach dem Backen noch besser! Es ist ein Roggen-Weizen-Mischbrot mit vielen Sonnenblumenkernen.

Sonnenblumenkernbrot

Die letzte Backgeschichte waren schwedische Kanelbullar (Zimtschnecken). Es war der erste Versuch und die Kanelbullar schmecken auch gut, aber am Aussehen muss ich noch arbeiten. Der Teig war noch zu klebrig und ließ sich deshalb schlecht schneiden. Aber inzwischen habe ich noch ein paar Rezepte gewälzt und das nächste Mal klappt es hoffentlich besser 🙂

Kanelbullar

 

Wunderschöne Weihnachtsstulpen

Also eigentlich habe ich die Stulpen für Rotkäppchen gemacht. Aber auch zu Weihnachten passen sie gut: Wunderschön flauschiger roter Stoff, handbestickt.

Stulpen

Das Muster habe ich selbst entworfen und mit schwarzer Wolle mehr oder weniger frei aufgestickt.

Stulpen

Genäht waren die Stulpen schnell, das Sticken hat aber doch ein paar Fernsehfolgen gekostet.

Stulpen

Sollte euch das Muster gefallen, könnt ihr es euch hier herunterladen und gemäß folgender Lizenz verwenden: Vorlage des Musters (pdf)

Creative Commons License
This work is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International License.

Adventskalender

Ich weiß, der Dezember ist vorbei.

Trotzdem möchte ich euch hier noch kurz unseren letztjährigen Adventskalender vorstellen:

Adventskalender

Unser Adventskalender, einfach an einer Wollschnur an die Wand gehängt

Eigentlich sind es nur einfache Beutel mit Zahlen (die Filzmotive mit Holzzahlen gab es im Bastelladen). Genäht ist sowas schnell, wenn einem dabei nicht – wie mir – die Nähmaschine kaputtgeht und nach spätestens 3 Zentimetern sich der Faden verheddert. Säubern half nichts, also musste schnell eine neue Maschine her.

Adventskalender

Aufgehängt wurden die Beutel einfach mit Sicherheitsnadeln

Irgendwann war das Werk dann mit der neuen Maschine doch verbracht und ich konnte die Beutel aufhängen. Dazu habe ich einfach Sicherheitsnadeln verwendet, so kann man die Beutel auch einzeln von der Schnur lösen.

Zum Verschließen habe ich Bänder angenäht (einfach mit 2 kurzen Nähten mittig) und hier auch die Zahlen angenäht.

Adventskalender

Adventskalender im Detail

Gefüllt wurde unser Kalender nicht mit Schokolade & Co, sondern mit Zetteln. Die eine Hälfte gehörte meinem Mann, die andere Hälfte mir. Auf die Zettel schrieben wir Dinge, die wir gerne mal machen möchten, also z.B. ins Erlebnisbad gehen, nach XY fahren oder ganz simples wie „mal wieder ins Café Z gehen“. So haben wir eine schöne Ideensammlung, die wir so nach und nach einlösen können.