Bommelmütze aus handgefärbter Wolle

Lange lag diese Wolle in der Schublade, weil ich nicht so recht wusste, was ich daraus stricken sollte. Ist sie doch etwas ganz besonderes – nämlich handgefärbt!

Handgefärbte Wolle

Gemeinsam mit einer Freundin zog ich das „Projekt Wollefärben“ vor einiger Zeit durch. Wir hatten uns für diesen ersten Versuch 2 Farben ausgesucht, Indigo (blau) und – wenn ich mich richtig erinnere – Walnuss (gelb). Bei Letzterem bin ich mir aber alles andere als sicher, es könnte auch was anderes gewesen sein… Puh, wenn man sich nicht alles aufschreibt 😉

Bommelmütze

Irgendwann fiel dann jedenfalls die Entscheidung: eine gestreifte Bommelmütze sollte es werden, oder eher eine Zipfelmütze? Also jetzt nicht gleich an Zwerge denken, es gibt auch Zipfelmützen ohne Zwerge.

Bommelmütze

Gestrickt habe ich einfach immer nur rechte Maschen (bis auf den Rand, der ist rechts-links gestrickt um schön dehnbar zu sein).

Bommelmütze

Gefüttert ist die Mütze auch, damit sie so richtig schön warm ist. Dazu habe ich ein aussortiertes T-Shirt verwendet und wie bei meiner Doppel-Bommelmütze auch ein Beanie nach dem Schnitt von Hamburger Liebe als gekürzte Variante genäht.

Bommelmütze

Und auch hier darf eine Bommel natürlich nicht fehlen!

Natürlich habe ich mir beim Stricken auch die Frage gestellt: eine Zipfelmütze, geht das? Aber ja, das geht sehr gut und ist nicht nur eine Kopfbedeckung für Kinder. Ich finde die Mütze jedenfalls grandios!

Verlinkt: HäkelLine, Stricklust, Upcycling Linkparty

Eine Bommel ist nicht genug

Deshalb hat meine neue Mütze gleich zwei!

Bommelmütze

Da ich die Mütze etwas zu weit gestrickt habe, habe ich sie noch mit einer Beanie aus einem alten Top gefüttert. Damit das passt, habe ich die Beanie allerdings ein ganzes Stück gekürzt.

Bommelmütze

Und was soll ich sagen: Ich liebe meine Doppelbommelmütze! Mit dem Futter ist sie auch richtig warm und es kann noch so windig sein, meine Ohren frieren nicht 🙂

Bommelmütze

Strickanleitung: Modell 54 aus Treffpunkt Wolle Herbst/Winter 2010/2011 von Wolle Rödel

Anleitung Beanie: Hamburger Liebe

Verlinkt: Handmade on Tuesday, creadienstag, HäkelLine, DienstagsDinge, ImmermalwasNeues: Stricklust, Upcycling-Linkparty bei facile et beau

Eine kleine Hutparade

Meine zwei heimlichen Liebschaften: Taschen und Hüte. Ohne Hut verlasse ich normalerweise nicht das Haus (im Winter dann eine Mütze).

Hut

Mein erster selbstgenähter Hut

Meine bisherigen Hüte sind alle nach dem gleichen Schnitt entstanden. Das mag langweilig klingen, aber er gefiel mir. Ein roter Hut aus Fleece machte den Anfang.

Hut

Da ich keine Vliseline eingebügelt habe, ist der Hut ziemlich weich. Er lässt sich dadurch aber auch gut im Gepäck transportieren, ohne Schaden zu nehmen und ist ein perfekter Reisehut für Frühling oder Herbst (im Sommer ist er durch den Fleecestoff zu warm).

Hut

Hut Nummer 2 und 3 – zum Wenden

Nummer 2 und 3 folgten einige Zeit später und können beide auch gewendet werden. Das geht mit dem roten Hut zwar auch, sieht allerdings nicht ganz so schön aus (der Innenstoff wirft Falten).

Hut

Mein schwarzer Hut hat ein schwarz-weiß kariertes Innenfutter und ein schwarzes Satinband überdeckt die Innennaht. Beide Stoffe sind eigentlich Reste, der schwarze Stoff von einem Mantel und der Karierte ist ein Restposten, den ich nie seiner damals angedachten Bestimmung zugeführt habe. Aber als Hut macht er sich gut. Da der Karostoff ein festerer Stoff ist, konnte ich mir hier die Vliseline sparen.

Hut

Hut Nummer 3 kommt in grün daher, außen Cord (Reste von einer Tasche) und innen geblümt (Reste von einem Rock). Diesmal habe ich tatsächlich Vliseline eingebügelt, um dem Hut eine schöne Form zu geben.

Der Blogpost klingt jetzt ein bißchen nach Resterampe, aber so habe ich immer einen passenden Hut zu jeder Gelegenheit. Der Stoffverbrauch hält sich ja sehr in Grenzen und so viel bleibt meist tatsächlich noch übrig.

Und dann noch schnell zu RUMS

Schnitt: Burda 10/93 (!)