Tierische Eierbecher

Passend zu Ostern möchte ich euch heute unsere Eierbecher vorstellen. Entstanden ist die Idee aus der Not heraus, das wir keine Eierbecher mit Ablagerand für die Schalen hatten. Da ich sowieso zum Töpfern wollte, habe ich uns also zwei Becher getöpfert. Einer natürlich withsheep, aber auch der zweite ist tierisch süß.

Eierbecher

Ein Nilpferd, jawohl.

Eierbecher

Als winzig kleines Detail hat das Nilpferd natürlich auch einen Schwanz.

Eierbecher

Das Schaf hat dafür Dauerwellen auf den Kopf bekommen.

Eierbecher

Natürlich liegt es genauso platt und erschlagen da, wie das Nilpferd. Kein Wunder, wenn man so ein dickes Osterei verputzt hat…

Eierbecher

Die Farben sind doch ein bißchen dunkler geworden, als ich dachte. Aber ein Nilpferd braucht nun einmal Wasser und ein Schaf eine grüne Wiese…

Eierbecher

Mir gefallen die Eierbecher auf jeden Fall.

Eierbecher

Ja, und wie habe ich die Bechergröße hinbekommen? Ich stand tatsächlich mit einem gekochten Ei im Töpferkurs und habe die Becher daran angepasst. Da der Ton beim Brennen noch schrumpft, habe ich die Becher ein Stückchen größer gemacht. Meine Schätzung war wohl ganz gut, denn die Eier passen (natürlich nicht perfekt, da Eier ja unterschiedliche Größen haben und ich auch nicht perfekt rund getöpfert habe).

Verlinkt: Oster-Linkparty bei Himmelsstück, Happy Easter von Kartoffeltiger, crealopee

Welches ist denn hier das Gästehandtuch?

Vor der Frage steht man ja oft, wenn man irgendwo zu Besuch ist. Oder wenn Mann es sich im eigenen Haushalt einfach nicht merken kann… Deshalb haben wir jetzt ein Schild an der Wand.

Handtuch Schild

Verwendet habe ich ein Stück Schiefer. Das ist ein wundervolles Gestein und lässt sich sehr leicht bearbeiten. Um ein Loch für die Aufhängung mit dem Handbohrer (damit meine ich einen Bohrer ohne Strom, den man nur mit Handkraft betreibt) reinzubohren, habe ich nicht einmal 1 Minute gebraucht.

Handtuch Schild

Als internationales Zeichen für „Hand“tuch habe ich einfach 2 Hände aufgemalt (für einen echten Handabdruck war das Stück leider zu klein). Jetzt sollte es also keine Verwechslungen mehr geben.

Verlinkt: crealopee, weekend wonderland

Bequemer Stauraum: eine Sitzkiste

Ich finde Kisten total praktisch. Noch praktischer, vor allem in einer kleinen Wohnung, ist natürlich eine Kiste, die gleichzeitig als Hocker dient. Das lässt sich total einfach mit einer gekauften Holzkiste verwirklichen, der man einen bequemen, stoffbezogenen Deckel verpasst.

Sitzkiste

Dies ist Sitzhocker Nr. 2, den ich gebastelt habe. Es ist ziemlich einfach und kann auch wunderbar zum Abbau von Stoffresten dienen (man könnte z.B. den Deckel auch mit Patchwork beziehen).

Sitzkiste

Ich habe den Deckel ganz gemäß meines (gerade dazu ernannten) Mottos „Die Welt ist öde, ohne Schafe“ bezogen (und außerdem heißt mein Blog ja auch withsheep, weil bereits so viele Schafe in unsere Wohnung eingezogen sind). Da ich etwas knauserig bei schönen Stoffen bin und natürlich keinen Zentimeter zu viel verbrauchen möchte, das Beziehen des Deckels aber doch etwas Stoff erfordert, habe ich meinen Motivstoff auf einen anderen, passenden Stoff aufgenäht (zugegebenermaßen etwas schief…).

Sitzkiste

Was braucht man:

  • 1 Holzkiste (aus dem Baumarkt oder selbst zusammen gebaut, meine Kiste hat die Grundfläche 29,5 x 39,5 cm), die Kiste braucht keinen Deckel, den machen wir selbst!
  • 1 Brett, zugesägt etwas größer als die Kiste (mein Deckel ist ca. 30,5 x 40,5 cm groß)
  • dünne Leiste (zugesägt in 4 Teile, die innen am Deckel festgeschraubt werden und das Verrutschen verhindern. Prinzipiell könnte man auch einfach 4 Klötzchen an die Ecken schrauben, das sollte auch ausreichen)
  • Schaumstoff in der gewünschten Dicke, zugeschnitten auf die Deckelgröße (ich habe 5 cm Dicke für bequem befunden)
  • Stoff (Deckelgröße plus Höhe des Schaumstoffs + ca. 1 cm zum Umschlagen und Befestigen am Deckel + ca 1 cm Saumzugabe)
  • ein paar kurze Schrauben zum Befestigen der Leiste am Deckel (kürzer als die Dicke von Leisten und Deckel zusammengenommen!)
  • kleine Nägel, Holztacker (besitze ich nicht, sollte aber gehen) oder Leim (habe ich noch nicht probiert, müsste aber auch gehen) zum Befestigen des Stoffs

Sitzkiste

Wie man dann vorgeht um diese Zutaten alle zusammen zu bekommen, ist relativ einfach: Zuerst solltet ihr den Stoffrand umnähen, damit später nichts ausfranst bzw. ausreißt. Dann macht ihr ein Sandwich aus Stoff, Schaumstoff und Deckelbrett. Dann den Stoff einschlagen. An den Ecken legt ihr den Stoff in eine kleine Falte und schlagt diese ein, damit es ordentlich aussieht. Stoff am Deckel festnageln/tackern/leimen und zuletzt die Holzleisten festschrauben. Das wars auch schon.

Sitzkiste

In meinem Fall musste ich allerdings erst die kleinen Leisten an den Deckel schrauben, weil mein Deckel aus 2 Holzteilen bestand und die Leisten diese zusammenhalten. Das funktioniert auch, ist aber etwas schwieriger zu handhaben und vor allem war es nicht so leicht, den Stoff festzunageln. Und deshalb musste ich auch durchgehende Holzleisten nehmen und konnte nicht die Variante mit Holzklötzchen in den 4 Ecken ausprobieren.

Sitzkiste

Trotz dieser erhöhten Schwierigkeit ist die Kiste sehr schön geworden und es sitzt sich bequem auf dem Deckel. Leider habe ich das Motiv etwas verzogen, aber was solls: ist halt selbst gemacht 😉

Als letzten Schritt empfiehlt es sich übrigens (so man keinen Teppichboden hat), Filzgleiter unter die Kiste zu kleben, damit der Fußboden keine Kratzer bekommt.

Schafstein

Diese Idee habe ich irgendwo im Netz gefunden und für gut befunden. Immerhin ist hier alles „with sheep“.

Schaf Dekostein

Deko ist eigentlich ja nicht so mein Ding, sondern alles sollte einen praktischen nutzen haben. Aber bei Schafen kann ich einfach nicht anders… Ich könnte es aber auch als Briefbeschwerer einsetzen, denn es ist ja ein Stein (übrigens ein Hiddensee-Strandstein).

Schaf Dekostein

Mangels geeigneter Farbe habe ich übrigens auf meine Porzellanmalfarbe zurückgegriffen und den Stein im Ofen gebacken.

 

Coffee cosy

Auf der Arbeit habe ich einen wunderbaren Keramikbecher mit Deckel, der meinen Kaffee lange warm hält. Ab und zu nehme ich die Tasse aber auch einmal mit (zu einer Sitzung oder so) und weil der Becher keinen Henkel hat, wird er doch manchmal ganz schön warm. Jetzt verbrenne ich mir trotzdem nicht mehr die Finger, denn ich habe mir einen Coffee cosy (haben die Dinger eigentlich auch einen deutschen Namen?) gemacht.

Coffee cosy

Weniger zum Kaffee warmhalten als vielmehr zum Finger kühl halten.

Coffee cosy

Verwendet habe ich Filz, das geht schön schnell. Das Schaf hatte ich noch übrig (ich kann ja an Schafen nie vorbei gehen) und damit es nicht hungern muss, hat es noch eine Blume bekommen.

Coffee cosy

Zum Verschließen habe ich einfach auf kleine Haargummis zurückgegriffen. Das finde ich praktisch und ist mir auch lieber, als buntes Gummi am laufenden Meter zu kaufen (in einer Packung Haargummis waren nämlich gleich mehrere Farben).

Coffee cosy

Den Knopf habe ich auf einem Handwerkermarkt gekauft, es ist ein echter Holzknopf. Dass die Farben alle so gut zusammenpassen ist übrigens reiner Zufall, nur den Filz habe ich (vor Ewigkeiten) zusammen gekauft. Auf jeden Fall gefällt mir mein Kaffeebecher so gleich viel besser.

Verlinkt: rums

Alte Hausschuhe neu bezogen

Ich habe diese Hausschuhe schon Ewigkeiten, 20 Jahre dürften es wohl sein. Jedenfalls haben wir sie im jugendlichen Eifer vor 17 Jahren mit Edding bunt angemalt. Da meine Füße seitdem nicht gewachsen sind und Qualität halt doch Qualität ist, habe ich die Schuhe immernoch.

Hausschuhe

Ok, ein bißchen ausgelatscht sind sie, aber ansonsten völlig intakt. Nun bräuchte ich eigentlich mal Hausschuhe für die Arbeit, wenn man den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt, qualmen einem doch irgendwann die Füße. Aber mit denen wirke ich wohl nicht sonderlich seriös. Was tun? Ran an die Stoffrestekiste!

Hausschuhe

Na? So sehen sie doch gleich viel besser aus. Mein Mann fragte mich auch gleich, ob ich neue Schuhe habe.

Hausschuhe

Die Durchführung war ganz einfach, nur etwas klebrig. Ich habe mir eine Schablone aus Papier gebastelt und auf grünen Leinenstoff übertragen. Den Stoff habe ich mit Kraftkleber auf das Leder geklebt. Für die Umrandung habe ich auch zu Stoffresten gegriffen, lange Streifen zugeschnitten, den Rand umgenäht und dann die Streifen um die Kanten geklebt.

Und weil ich Stoffreste von Kleidern verwendet habe, kann ich sogar mit meinen Hausschuhen im Partnerlook gehen 😉

Verlinkt: rums, crealopee

Wohin soll die Reise gehen?

Seit wir umgezogen sind, stolpern wir immer wieder über interessante Ausflugsziele in der mehr oder weniger nahen Umgebung. Aber wenn man diese Ideen nicht sammelt, vergisst man sie wieder. Und wenn man dann überlegt, was man am Wochenende machen könnte, muss man erstmal überlegen. Die Lösung: der Ausflugskompass!

Kompass

Der Kompass ist auf einen Tapetenrest gemalt und etwa 1×1 Meter. Hinter dem Kompass habe ich Blumendraht in einem unregelmäßigen Netz quer gespannt. Denn…

Kompass

… die Ausflugsziele sollen mit Magneten angepinnt werden können. Natürlich kann man auch eine Eisenplatte hinter dem Kompass an die Wand nageln, Hauptsache, magnetisch. Den Blumendraht habe ich im Laden extra ausprobiert, weil die Verkäufer selbst sich nicht sicher waren, aus welchem Material er ist.

Kompass

Und so sehen die „Zielkärtchen“ aus. Das Sextanten-Bild, das ich für die Karten verwendet habe, ist aus dem Nordisk familjebok und in der Public Domain. Wenn ihr die Ausflugskarten selbst verwenden wollt, könnt ihr sie euch hier herunterladen (pdf) und ausdrucken.