Zweites Leben für ein Schlafschaf

Zweites Leben für ein – was?! Ein Schlafschaf? Richtig gelesen. Das Schlafschaf-Shirt habe ich gefühlt schon Ewigkeiten (die 10 Jahre dürfte es schon lange geknackt haben), es war auch noch tragbar und hatte nur etwas Länge verloren. Aber es hatte lange Ärmel (was bedeutet, dass ich meist ein T-Shirt drüber trage, dann sieht man aber das Schlafschaf nicht) und irgendwie erinnerte es auch eher an Schlafanzug (dafür aber zu warm, kein Mensch braucht lange Ärmel im Bett). Also eigentlich führte es im Schrank ein ziemliches Schattendasein. Das ist jetzt beendet und es bekommt ganz viel Licht.

Schafskissen

Ich habe ihm ein zweites Leben als Kissen eingehaucht. In Kombination mit einem Topp, das definitiv zu viel Länge verloren hat, um noch tragbar zu sein, aber passend ebenfalls gestreift war.

Schafskissen

Ein Kissen in einer schönen Größe hatte ich bereits vor einiger Zeit besorgt, jetzt habe ich endlich auch die Zeit gefunden, die beiden Shirts in einen Bezug zu verarbeiten.

Schafskissen

Dass die blau/lila-Streifen vorne und hinten versetzt aufeinander treffen, ist übrigens Absicht. Erst wollte ich es passend nähen, fand es dann so aber doch irgendwie interessanter.

Schafskissen

Auf der anderen Seite überlappt der Stoff etwas zum Hotelverschluß. Und so sieht es dann als ganzes Kissen aus. Ein gemütliches Schlafschaf-Kissen mit vielen Streifen, ich bin begeistert 🙂

Schafskissen

Verlinkt: Upcycling bei facile et beau, HoT, crealopee, Kissenparty 2018

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Blaue Bommel

Ich stricke ja eigentlich recht gerne Mützen, ist man doch in überschaubarer Zeit fertig – ein Schal hingegen ist ein (Mehr-)Jahresprojekt für mich. Inzwischen habe ich aber Mützen-Strickverbot, denn ich habe genug Mützen und für jede Gelegenheit.

Blaue Bommelmütze

Zum Beispiel in blau. Ich liebe ja Wolle mit Farbverlauf und ich liebe Mützen mit Bommel (oder auch zwei).

Blaue Bommelmütze

Um sich von allen anderen Mützen da draußen abheben zu können, hat meine blaue Mütze einen Blumenknopf angenäht bekommen.

Blaue Bommelmütze

Gestrickt ist die Mütze ganz simpel, ein Bündchen aus rechten und linken Maschen und dann einfach glatt rechts.

Verlinkt: Stricklust, DienstagsDinge, HoT, HäkelLine

Wollrestesammlung ade

Durch meine Socken-, Mützen-, Schal- und Handschuhstrickerei haben sich einige Wollreste angesammelt. Nicht genug, um daraus ein neues Projekt zu starten und meist auch noch in verschiedenen Nadelstärken. Zum Wegschmeißen aber trotzdem zu schade. Also habe ich eine kleine Schafherde gehäkelt und zum Mobile verarbeitet. Eine kunterbunte Herde ist es geworden.

Schafsmobile

Dieses bunte Schaf mit den zweifarbigen Ohren mag meine ersten Socken besonders gern 🙂

Schafsmobile

Dieser Kandidat geht mit einer Mütze im Partnerlook.

Schafsmobile

Und dieses Schäfchen mit Beinstulpen.

Schafsmobile

Eine Gemeinsamkeit hält die Herde dabei eisern zusammen: Ohren, Beine oder Kopf entstammen meist den Resten meiner Streifensocken und -stulpen bzw. fingerlosen Handschuhe.

Schafsmobile

Die Standfestigkeit ist nicht die beste, weil die Köpfe so schwer sind und die Beine nicht sonderlich tragfähig. Aber aufgehängt machen sie eine echt gute Figur.

Schafsmobile

Und wie ich beim Schreiben feststelle, habe ich einen Großteil meiner Strickprojekte noch nie vorgestellt. Das werde ich in der nächsten Zeit dann wohl mal ändern müssen…

Verlinkt: HäkelLine, crealopee, HAPPYrecycling

Wäsche auf Reisen

Manchmal ist es einfach praktisch, frische Wäsche und Dreckwäsche trennen zu können. Zum Beispiel, wenn eine Reise mehrere Stationen umfasst. Oder überhaupt seine Wäsche so zu verpacken, dass auf einer längeren Zugfahrt beim Kramen nach der Reiselektüre gleich noch Socken und Unterhosen auf Nachbars Schoß purzeln. Also habe ich ein Wäschestück, von dem ich mich einfach nicht trennen kann, zu einem Wäschebeutel umfunktioniert.

Wäschebeutel

Warum ich mich von diesem alten T-Shirt nicht trennen kann: es zeigt mich am Morgen vor dem ersten Kaffee 😀

Wäschebeutel

Allerdings ist das Shirt sehr in die Jahre gekommen und mit jeder Wäsche hat der Druck mehr gelitten. So hat es jetzt ein zweites Leben bekommen.

Wäschebeutel

Genäht ist so ein Beutel ja schnell, eigentlich ist es auch nichts anderes, als ein Turnbeutel. Zuschneiden, an 3 Kanten zusammennähen, oben ein Tunnelzug rein, fertig. Und auch schon erfolgreich bereist 🙂

Verlinkt: crealopee