Geldbörse fürs Dreiländereck

Die meisten kennen das wahrscheinlich gar nicht mehr: Das Leben mit mehreren Währungen im Portemonnaie. Und damit meine ich nicht an den Flughafen fahren, weit wegfliegen und Urlaub machen. Sondern (wenn man will) täglich. 3 Länder. 3 Währungen. Da ist Chaos im Portemonnaie vorprogrammiert! Oder man organisiert sich und greift sich immer die Geldbörse für das Land, in welches man gerade fährt (oft genug sind das dann halt 3).

Geldbörse Polen

Damit man bei so viel Währungsauswahl nicht noch einen extra Goldesel mitschleppen muss, brauchten wir also kleine Geldbörsen für die Nachbarländer. Es muss ja kein Schnickschnack dabei sein, keine Kartenfächer, kein Reißverschluß, nichts. Einfach nur klein und je 1 Fach für Scheine und Münzen.

Geldbörse Polen

Gesucht und Anleitung gefunden (leider finde ich die Anleitung aber nicht mehr, sollte jemand dieses Geldbörsen-Modell bekannt vorkommen, freue ich mich über eine Nachricht und verlinke die Anleitung dann :)). Meine Güte, habe ich viele Anleitungen durchforstet. Aber ich wollte es mir auch nicht leicht machen, ich wollte die Länderflaggen im Portemonnaie verarbeiten. Damit fielen alle möglichen Faltvarianten schon einmal raus, denn das umzudenken war mir dann doch zu kompliziert.

Geldbörse Polen

Dies ist dann also Modell Polen. Das Złotmonnaie sozusagen. Gefaltet wurde hier zwar auch, aber nur in der Länge. Verschlossen wird das Złotmonnaie mit einem Druckknopf, der weiße Knopf auf der Klappe ist also nur zur Zierde

Geldbörse Polen

Das Złotmonnaie kommt jetzt schon eine Weile zum Einsatz und hat sich bewährt, auch wenn so mancher Kassierer einem böse Blicke zuwirft, wenn man anfängt die kleingefalteten Scheine auszupacken…

Tschechien steht übrigens noch aus, nach dieser Geldbörse hat mich irgendwie erstmal die Lust verlassen und ich wollte das Modell auch nicht noch einmal nähen. Allerdings ist die tschechische Flagge auch nochmal komplizierter umzusetzen.

Verlinkt: creadienstag, crealopee, Handmade on Tuesday

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Ein gemütliches Sonntagsfrühstück…

… mit den besten Croissants der Welt! Jedenfalls der östlichen Welt. Also dem Bereich, den man einst DDR nannte. Denn wir haben herausgefunden: das Geheimnis des Croissantsbackens scheint hier noch nicht angekommen zu sein. Wir wollten schon aufgeben und uns auf Besuch „im Westen“ genauso gierig auf Croissants stürzen, wie auf italienisches Eis*. Aber! Ein Lichtblick, ich entdeckte die Seite von Aurelie Bastian und der 4. Croissantversuch wurde jetzt mit dem Prädikat „genialste Croissants überhaupt“ ausgezeichnet.

Croissants

Et voilà, les croissants!** Aurelie hat zwei verschiedene Croissantrezepte, die Croissants selon „Lenôtre“ haben bei uns geschmacklich aber besser abgeschnitten.

Und wenn wir hier schon in der Küche stehen und uns den Duft frischer, leckerer Croissants um die Nase wehen lassen, löse ich mal noch meine Ankündigung von vor langer Zeit ein und präsentiere endlich mal meine Küchenschürze. 🙂

Küchenschürze Schafe

Natürlich mit Schafen, was auch sonst 😉 Seit ich jede Woche ein Sauerteigbrot backe, ist sie allerdings nicht mehr so sauber.

Küchenschürze Schafe

Den Rand habe ich komplett mit einem schwarzen Streifen eingefasst. Aus dem gleichen Stoff habe ich auch den Mittelstreifen und das Band zum Zubinden genäht. Schnickschnack wie Taschen habe ich mir gespart, sowas verwende ich sowieso nie.

Damit wünsche ich euch einen schönen Sonntag, genießt euer Frühstück!

Verlinkt: crealopee

*auch das ist hier lange nicht so gut! Könnte natürlich damit zusammenhängen, dass „im Westen“ bereits seit Generationen Italiener gutes Eis herstellen und es hierher nur einzelne verschlagen hat. Außerdem stehen hier alle auf Softeis :p

**Oder so ähnlich, ich kann kein französisch…

Batterietasche

Wahrscheinlich kennt das aus der Smartphone-Generation niemand mehr: das Mitschleppen von Batterien/Akkus für MP3-Player/Discman/Walkman oder auch die kleine Digitalkamera. Die Akkus fliegen dann irgendwo in der Tasche rum und wenn man einen braucht fängt die Suche nach genau dem Akku an, der noch nicht leer ist. Ich stelle dann meist fest, dass keiner mehr Saft hat…

Batterietasche

Aber damit ist jetzt Schluß! Ich habe mein Tampontäschchen etwas abgewandelt zum Batterietäschchen. Sprich: 1 Fach mehr und die Maße angepasst.

Batterietasche

Das gelbe Nilpferdtäschchen ist für AA-Batterien/Akkus. Die Maße der Fächer sind die gleichen, wie bei meinem Tampontäschchen. Ich habe das Tampontäschchen nur um ein Fach erweitert (für 4 Batterien). Das grüne Schafstäschchen ist für AAA-Batterien/Akkus, dazu musste ich die Fächer etwas verkleinern.

Batterietasche

Als Verschluß habe ich Haargummis und Knöpfe verwendet und für beide Täschchen verschiedene Varianten ausprobiert:

Batterietasche

Das „große“ Batterietäschchen hat den Knopf auf dem Deckel und das Haargummi am unteren Rand festgenäht.

Batterietasche

Bei der „kleinen“ Tasche befindet sich der Knopf auf der Rückseite des Täschchens und das Haargummi ist am Deckel eingenäht. Das gefällt mir besser und lässt sich auch schöner verschließen. Vielleicht spielt hier aber auch mit rein, dass ich den Deckel länger gemacht habe.

Die Täschchen lassen sich übrigens wunderbar aus Stoffreste nähen 🙂

Hier findet ihr meine Anleitung.

Verlinkt: rums, Stoffreste-Linkparty

 

Eine Bommel ist nicht genug

Deshalb hat meine neue Mütze gleich zwei!

Bommelmütze

Da ich die Mütze etwas zu weit gestrickt habe, habe ich sie noch mit einer Beanie aus einem alten Top gefüttert. Damit das passt, habe ich die Beanie allerdings ein ganzes Stück gekürzt.

Bommelmütze

Und was soll ich sagen: Ich liebe meine Doppelbommelmütze! Mit dem Futter ist sie auch richtig warm und es kann noch so windig sein, meine Ohren frieren nicht 🙂

Bommelmütze

Strickanleitung: Modell 54 aus Treffpunkt Wolle Herbst/Winter 2010/2011 von Wolle Rödel

Anleitung Beanie: Hamburger Liebe

Verlinkt: Handmade on Tuesday, creadienstag, HäkelLine, DienstagsDinge, ImmermalwasNeues: Stricklust, Upcycling-Linkparty bei facile et beau