Was vom Herbst übrig blieb…

Eigentlich sollte so langsam der Winter Einzug halten. Statt zu schneien, regnet es heute aber wieder. Puh. Wenigstens kann ich mich noch an meiner bunten Herbstdeko erfreuen, die ich euch heute endlich vorstellen möchte.

Bunte Eicheln

Die bunt bemalten Eicheln habe ich bei Nur noch im Blog entdeckt, als sie Herbstdeko-Ideen vorgestellt hat. Also habe ich mich mal schnell auf den von Ronja verlinkten Artikel von Beth geklickt und beschlossen, auf Eicheljagd zu gehen.

Eicheln

Eicheljagd… dieser Sommer mit seiner langen Trockenheit hat es nicht gut mit mir gemeint. Die Jagd hat etwas länger gedauert. Und manche Eicheln wollten wohl nicht so recht wachsen. Aber ich habe eine schöne Mischung zusammen bekommen.

Bunte Eicheln

Nach einer Wärmekur im Backofen ging es ans Bepinseln. Allerdings habe ich nicht so schöne Acrylfarben und musste auf andere Farben ausweichen. Deshalb sind die Eicheln auch nicht ganz so toll geworden wie bei Beth 😦 Und meine Malkünste und Geduld lassen wohl auch etwas zu wünschen übrig…

Bunte Eicheln

Die Farbe ist an einigen Stellen schnell wieder abgeplatzt. Aber im Dekoglas fällt das zum Glück nicht so auf. Einige naturbelassene Eicheln habe ich auch noch untergemischt.

Bunte Eicheln

Obwohl es schöner hätte werden können, bin ich mit dem Ergebnis doch zufrieden. Und freue mich schon, mich von meinen bunten Eicheln durch den Winter begleiten zu lassen 🙂

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Das Schweizerkäse-Regal

Mein eigenes Bücherregal ist so gut gefüllt, dass ich unwichtige Bücher bereits in Kisten bei meinen Eltern lagere (was vor allem daran liegt, dass ich im Schnitt alle 2 Jahre umziehe und Bücher umziehen einfach keinen Spaß macht). Dafür wollte mein Mann bei unserem letzten Umzug aber seine Bücher mitziehen. Also brauchte er auch ein Regal.

Bücherregal

Und natürlich nicht irgendein Regal. Es sollte mein Regal-Meisterstück werden (normalerweise sind meine selbstgebauten Regale immer etwas windschief). Ich habe also genau gemessen und geplant. Ungefähr dann hört es aber mit der meisterhaften Durchführung auf.

Bücherregal

Das Regal sollte flexibel sein, also habe ich im 5-Zentimeter-Abstand Löcher in die Seitenteile gebohrt. In diese Löcher wurden Holzdübel gesteckt, auf die man die Regalböden legt. Nachdem ich geschätzte 70 Löcher gebohrt hatte, wunderte ich mich, dass das Regal so niedrig ist. Anstatt in die Seitenteile hatte ich die Löcher in die (noch nicht zugesägten) Bretter für die Regalböden gebohrt… Also nochmal Löcher in die richtigen Bretter bohren… wir haben jetzt ein Schweizerkäse-Regal!

Bücherregal

Wenigstens der Abschluß oben hat funktioniert. Das obere Brett ist unsichtbar und völlig schraubenlos mit Holzdübeln an den Seitenteilen verbunden. Ausmessen, Löcher in Abschlußbrett und Seitenteile bohren, Dübel rein und aufsetzen – eine Millimeterarbeit! Damit dieses Regal endlich mal nicht wackelt und windschief daherkommt, habe ich es hinten mit zwei Holzkreuzen stabilisiert.

Bücherregal

Für die Tür habe ich mir was besonderes einfallen lassen: Eine Bildertür. Vorne Bilderrahmen und eine Collage, hinten habe ich eine Wand aus Presspappe angeschraubt. Der Verschluß ist ein Magnet, den ich von irgendeinem alten Möbelstück übrig hatte.

Bücherregal

Den Bilderrahmen für die Tür habe ich aus Leisten zusammengeschraubt. Eigentlich wollte ich auch noch eine Plexiglasscheibe vorsetzen, aber dazu hatte ich nicht das richtige Sägeblatt und der Kunststoff ist gesplittert. Aber auch ohne Scheibe gefällt mir die Tür.

Das ist es also, unser Schweizerkäse-Regal. Oder der Beweis dafür, dass ich völlig ungeeignet für den Schreinerberuf bin. Auf jeden Fall ein Regal mit Geschichte, an dass ich mich immer erinnern werde.

PS: Es fing eigentlich bereits im Baumarkt beim Bretterkauf an, als ich 10 Minuten vor Ladenschluß nochmal zurückkam um die Bretter zersägen zu lassen, weil sie nicht ins Auto passten…

Ich geh mit meiner Laterne…

… und meine Laterne mit mir.
Auf der Laterne leuchten die Sterne,
und nie ohne Schäfchen sind wir.

Laterne

Eigentlich bin ich ja zu alt für solche Geschichten. Aber auch nur eigentlich. Da wir mit ein paar Freunden mit kleinen Kindern zum Laternenzug im Tierpark verabredet waren, bastelte ich mir noch eine withsheep-Laterne. Nur echt mit Schafen.

Und natürlich ist der Laternenumzug jetzt auch schon wieder 2 Wochen her, aber man kommt ja zu nix…

Und weil die Laterne so schön ist, werde ich sie jetzt noch als Deko-Lampe aufstellen.

Eine Jeans und ihre Tücken

Was soll ich sagen… ich habe vor Jahren schon zwei Jeans genäht, allerdings aus einem dünneren Jeansstoff und ohne Kappnaht. Das ging ganz gut.

Mit dieser Jeans wagte ich mich aber an eine neue Herausforderung: Kappnaht und dicken Jeansstoff!

Jeans

Mit viel Fluchen, abgebrochener Nadel und einem Stück Handarbeit (8 Schichten dicken Jeansstoff schafft meine Maschine einfach nicht), habe ich es geschafft. Die Hose sitzt (ok, am Bund ist sie mir irgendwie etwas arg weit geraten) und wird bestimmt nicht die letzte sein. Allerdings werde ich mir das mit der Kappnaht nochmal gut überlegen…

Den Schnitt habe ich von meiner gekauften Lieblingsjeans übernommen (das Modell gibt es leider nicht mehr, was bleibt einem da schon übrig als selbst nähen…).

Verlinkt: RUMS

Knopfsache – Stoffdeckelgläschen

Ich bin ja alles andere, als ein ordentlicher Mensch. Aaaaber… wenn es schön aussieht, werde ich vielleicht doch mal ordentlich. Jetzt bin ich über das Tutorial für ein Stoffdeckelgläschen von Doppelnaht gestolpert und schwupps – liegen meine neuesten Knopferrungenschaften nicht mehr in Papiertütchen herum, sondern dürfen wild im Glas toben.

Knopfglas

Den Deckel habe ich mit einigen kleinen Änderungen nach der Anleitung mit Stoff bezogen:

  • Ich besitze kein Klebeband, stattdessen habe ich Kontaktkraftkleber verwendet. Hält bombenfest, man muss aber schnell arbeiten und Fehler machen darf man auch nicht
  • Genau das ist auch der Grund, warum das Webband am Stoff angenäht ist. Blöderweise habe ich das Webband am unteren Rand zuerst festgeklebt und hätte beim Festkleben des oberen Randes den Stoff mit Kleber versaut.
  • Mangels Volumenvlies (das hört sich jetzt an, als würde ich nichts weiter als Stoff und Garn besitzen) habe ich den Deckel mit Wattepads gefüttert. Praktischerweise hatten die den gleichen Durchmesser, wie der Deckel. 3 Stück ergaben eine gute Fütterung

Knopfglas

Zur Zierde habe ich noch ein paar Perlen angehängt. Und das Glas bemalt. Die Glas-/Porzellanmalfarbe schlummerte schon eine Weile in meiner Schublade rum und hat diverse Umzüge überstanden, ohne aussortiert zu werden. Jetzt habe ich wieder Spaß am Glas bemalen gefunden. Falls ihr es nicht erkennt: das soll Knöpfe darstellen :p

Knopfglas

Ich mag das Glas. Immerhin findet sich in dieser Ordnung auch eine gewisse Unordnung wieder. Um einen Knopf rauszuholen, muss ich jetzt das ganze Glas auskippen. Da ist mein eigentliches (zu kleines) Knopfbehältnis praktischer 😉

Knöpfe

Ich habe keine Ahnung, woher das Kästchen kommt. Es ist ein Überbleibsel eines Vormieters. Leider viel zu klein, aber praktisch.