Mehr Streifen braucht die Welt

Seit Jahren habe ich mich endlich mal wieder ans Nähen von Jersey getraut. Ist ja auch schon über 15 Jahre her, dass ich mir dabei durch den Finger genäht habe (das war zwar weniger schmerzhaft, als man es sich vorstellt, aber noch eine stundenlange Suche nach Metallsplittern im Finger brauche ich nicht!). Jetzt also ein zweiter Versuch.

T-Shirt gestreift

Wieso das ganze, wenn ich solche Angst vorm Jerseynähen hatte? Weil T-Shirts irgendwie immer zu kurz sind. Ein T-Shirt muß so lang sein, dass ich mich strecken kann, ohne dass der Bauch rausschaut. Das hört sich völlig trivial an, scheint für die Modewelt allerdings irgendwie zu viel verlangt zu sein.

T-Shirt gestreift

Und dann liefen mir auch noch diese schönen Streifen über den Weg. Also habe ich kurz gerechnet und dann zugeschlagen. Den Schnitt habe ich von einem gut passenden Shirt übernommen und nach unten noch ein kleines Stück verlängert. Genäht war es dann schnell, T-Shirts sind ja wirklich eine simple Sache.

T-Shirt gestreift

Um die Dehnbarkeit des Stoffes zu erhalten, habe ich einen Zickzackstich verwendet. Ich war zwar erst skeptisch, aber das ging tatsächlich sehr gut. Den Ausschnitt habe ich mit dem gleichen Jersey eingefasst.

T-Shirt gestreift

Die Ärmel hab ich auch gut hinbekommen. Beim nächsten Shirt werden sie aber wohl ein bißchen länger. Jawohl, es wird ein nächstes geben. In Berlin sind mir erneut Streifen begegnet… und ich habe ein paar gekaufte Shirts, die scheinbar auch gerade an Länge verlieren und stattdessen an Breite gewinnen (obwohl sie gute Qualität haben, aber dafür trage ich sie halt auch oft…).

Und heute bin ich für meine Verhältnisse ja schon früh dran für RUMS 25/15

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3 Gedanken zu „Mehr Streifen braucht die Welt

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