Es grünt so grün…

Vor einiger Zeit stolperte ich in Paderborn über einen Stoffladen und fand dort diesen wunderbaren Doubleface Fleecestoff in blau-grün. Daraus wollte ich eine Kapuzenjacke nähen. Nach reiflicher Überlegung entschied ich mich dann ganz einfach für einen Burda-Schnitt (7734), der zwar für Männer gedacht war, aber die kleinste Größe (44) passt auch mir.

Fleecejacke

Die Jacke hätte eigentlich Bündchen aus Rippenstrickstoff bekommen sollen, aber da ich so überhaupt kein Fan davon bin, habe ich die Ärmel einfach entsprechend verlängert (oder auch nicht? Ich weiß es gar nicht mehr, aber bei meinen kurzen Ärmchen könnte ich mir das auch gespart haben) und das untere Bündchen durch Fleece ersetzt. Naja, eigentlich habe ich alle Teile zugeschnitten und dann festgestellt, dass die Jacke ja zu kurz wird, so ohne Bündchen. Da das Vorderteil am Reißverschlussansatz vorne aber sowieso schon länger war habe ich das fehlende Bündchen einfach durch Fleecestoff ersetzt (als Kontrast umgedreht).

Fleecejacke

Die Känguruhtasche in grün setzt einen zweiten Farbakzent. Und das grüne Kapuzeninnere oder Jackeninnere, wenn ich sie offen trage, sieht man ja auch. Insgesamt ist es eine sehr bequeme, kuschlige und warme Jacke, um die mich schon viele beneidet haben. Und damit noch schnell spätabends zu RUMS

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Ein Kissen zum Kuscheln

Ein Kissen zum Kuscheln und Träumen…

Nilpferdkissen

Mein Mann mag Nilpferde, also habe ich ihm (vor einigen Jahren inzwischen, deswegen gibt es auch keinen Schnitt mehr dafür) ein Nilpferdkissen genäht. Als Material dient ein Handtuch, so kann man es theoretisch auch bei 90° waschen (praktisch lieber nicht, es hat Füllwatte im Kopf).

Nilpferdkissen

Entstanden ist das süße Tier nach einer eigenen Vorlage, viel Vorstellungskraft und Hoffnung, dass die Teile zusammengenäht auch wie ein Nilpferd aussehen. Aber spätestens, als ich die Augenknöpfe angenäht habe, konnte man es erkennen. Die Ohren tragen natürlich auch dazu bei.

Nilpferdkissen

Der Körper hat einen Reißverschluß, so dass man das Kissen auch rausnehmen und waschen kann. Und natürlich durften die vier Nilpferdbeine nicht fehlen!

Und das allerbeste am Nilpferdkissen: wer seinen Kopf auch nur kurz darauf ablegt, schläft tief und fest ein und wacht Stunden später erholt wieder auf 🙂

Und weil das Kissen so absolut nach eigener Vorstellung entstanden ist, verlinke ich es noch bei Kopfkino.

Einkaufsbeutel Schäfchen

Einkaufsbeutel kann man ja nie genug haben. Hier hängen zwar schon eine Menge rum (viele Werbegeschenke sind dabei), aber das geht auch in Schöner. Aus dem Schafstoff habe ich mir eine Küchenschürze genäht und den Rest davon jetzt zu einem Einkaufsbeutel für den kleinen Einkauf verarbeitet.

Einkaufstasche

Klein im Wahrsten Sinne des Wortes: Die Tasche ist nur 25 cm breit und 35 cm hoch. Eine Anleitung braucht dafür zwar vermutlich niemand, aber ich liefere trotzdem Mal eine mit – als Übung für mich 😉 Das Herstellungsprinzip ist simpel und so eine Tasche schnell genäht. Ein Futter habe ich mir gespart (der Stoff ist etwas stärker).

Einkaufstasche

Zuschneiden

Zugeschnitten werden 5 Teile: A (2 Mal), Schäfchenstoff 27 x 28 cm; B (1 Mal), schwarzer Stoff 27 x 22 cm; C (2 Mal), weißer Stoff 6 x 45 cm (das ergibt die beiden Tragehenkel). Die Angaben sind inklusive 1 cm Nahtzugabe.

Nähen

1) Schmale Seite von beiden A-Teilen mit jeweils einer langen Seite von Teil B (1 in der Zeichnung) zusammennähen. Ein Rechteck mit 27 cm Breite und 76 cm Höhe (Schäfchen – schwarz – Schäfchen) entsteht.

2) Teil AB an den beiden langen Seiten zusammennähen (2).Der schwarze Stoff wird dabei in der Mitte (gestrichelte Linie) gefaltet. Naht #1 sollte dabei zusammenpassen.

3) An der kurzen Seite (der Taschenöffnung) den Rand nach innen 1,5 cm doppelt umschlagen und absteppen (3). Jetzt ist der Beutel fertig, fehlen noch die Tragehenkel.

4) Taschenhenkel (C) in der Mitte falten (siehe gestrichelte Linie) und an der langen Seite zusammennähen (entweder zum Wenden oder quick and dirty, meine bevorzugte Variante: Nahtzugabe einschlagen und absteppen).

Einkaufsbeutel

5) Henkel an die Tasche nähen (4). Ich habe dazu den Henkel etwa 2 cm umgeschlagen, damit unten keine unschöne Kante entsteht und ausfranst und mit einem X festgenäht.

Fertig! Der kleine Einkauf kann kommen 🙂

Einkaufstasche

Verlinkt bei:

12 Monate 12 Taschen Mai

Eine kleine Hutparade

Meine zwei heimlichen Liebschaften: Taschen und Hüte. Ohne Hut verlasse ich normalerweise nicht das Haus (im Winter dann eine Mütze).

Hut

Mein erster selbstgenähter Hut

Meine bisherigen Hüte sind alle nach dem gleichen Schnitt entstanden. Das mag langweilig klingen, aber er gefiel mir. Ein roter Hut aus Fleece machte den Anfang.

Hut

Da ich keine Vliseline eingebügelt habe, ist der Hut ziemlich weich. Er lässt sich dadurch aber auch gut im Gepäck transportieren, ohne Schaden zu nehmen und ist ein perfekter Reisehut für Frühling oder Herbst (im Sommer ist er durch den Fleecestoff zu warm).

Hut

Hut Nummer 2 und 3 – zum Wenden

Nummer 2 und 3 folgten einige Zeit später und können beide auch gewendet werden. Das geht mit dem roten Hut zwar auch, sieht allerdings nicht ganz so schön aus (der Innenstoff wirft Falten).

Hut

Mein schwarzer Hut hat ein schwarz-weiß kariertes Innenfutter und ein schwarzes Satinband überdeckt die Innennaht. Beide Stoffe sind eigentlich Reste, der schwarze Stoff von einem Mantel und der Karierte ist ein Restposten, den ich nie seiner damals angedachten Bestimmung zugeführt habe. Aber als Hut macht er sich gut. Da der Karostoff ein festerer Stoff ist, konnte ich mir hier die Vliseline sparen.

Hut

Hut Nummer 3 kommt in grün daher, außen Cord (Reste von einer Tasche) und innen geblümt (Reste von einem Rock). Diesmal habe ich tatsächlich Vliseline eingebügelt, um dem Hut eine schöne Form zu geben.

Der Blogpost klingt jetzt ein bißchen nach Resterampe, aber so habe ich immer einen passenden Hut zu jeder Gelegenheit. Der Stoffverbrauch hält sich ja sehr in Grenzen und so viel bleibt meist tatsächlich noch übrig.

Und dann noch schnell zu RUMS

Schnitt: Burda 10/93 (!)

Hmmm… Grießbrei!

Heute stelle ich mal ein schnelles, einfaches Rezept vor: Grießbrei. Nein, nicht aus der Tüte, sondern selbstgemacht!

Griessbrei

Grießbrei mit gefrorenen Himbeeren – lecker!

Zutaten (reicht bei uns für 2 Personen)

  • 600 ml Milch
  • 50 g Weizengrieß
  • 2 EL Zucker

Milch aufkochen, dann vom Herd nehmen und Grieß und Zucker mit dem Schneebesen unterrühren.

Noch einmal kurz aufkochen.

Dann den Brei vom Herd nehmen und etwa 5 Minuten ziehen lassen. Umrühren, in Schüsseln füllen und mit Früchten nach Lust und Laune verfeinern. Ich finde Himbeeren immer klasse und gebe sie gefroren dazu, bei dem heißen Brei tauen sie auch schnell auf.

Guten Appetit! – Smaklig måltid! – Smacznego!